Ein einmaliges Jahr in der youngCaritas Südtirol!

Gleich nach der Schule in die Uni – wollen wir das wirklich? Es wäre doch viel schöner, erst einmal andere Teile der Welt zu erkunden, etwas praktisches zu tun, neue Erfahrungen zu machen und vielleicht noch eine neue Sprache zu lernen!

Wir, zwei deutsche Abiturientinnen, hatten (ohne uns zu kennen), die gleiche Idee von einem Jahr ‚Auszeit‘ und bewarben uns beide für den europäischen Freiwilligendienst (efd) bei der youngCaritas Südtirol.

Südtirol ist eine zweisprachige Provinz im Norden von Italien, und wie unsere bosnische Mitfreiwillige manchmal fasziniert, manchmal leicht verzweifelt kommentiert: „Hier ist es wie in Österreich!“

Tatsächlich sprechen wir auch im Büro der youngCaritas Deutsch, doch genau das hat uns geholfen, uns schnell einzuleben. Wir werden stets mit spannenden Arbeitsaufträgen versorgt, wie die Recherche und das Schreiben von Broschüren zu Themen wie Obdachlosigkeit oder Lebensmittelverschwendung, mit denen wir uns vor unserem efd nie so intensiv beschäftigt hätten.

Eva Plenk im Büro der youngCaritas.

Gleichzeitig hatten wir stets genug Raum für unsere eigenen Ideen und auch kleinere kreative Projekte sind Teil unseres Arbeitsalltags.

Neben der youngCaritas durften wir auch noch die Arbeit in einem Flüchtlingsheim kennenlernen und hatten die Möglichkeit, Sprachkurse für Migranten zu geben.

Laura Kurz gibt Deutschunterricht für Migranten in einem Flüchtlingsheim.

Ein absolutes Highlight unseres Dienstes war es, als Betreuerinnen mit in die Kinderferien der Caritas am Meer zu fahren!

In zwei Zwischenseminaren (eines in Rom, eines in Neapel) konnten wir zusammen mit anderen Freiwilligen aus aller Welt, die ihr efd in Italien ableisten, unseren Dienst reflektieren; genauso nutzten wir unsere Freizeit, um uns mit anderen Freiwilligen aus Bozen zu treffen und gemeinsam Südtirol und Italien zu erkunden.

Eva und Laura am Meer mit anderen Freiwilligen.

Abschließend können wir nur sagen, dass wir dank der youngCaritas ein erlebnis- und abwechslungsreiches, kurzum einmaliges Jahr hatten!

Aber es ist noch nicht (ganz) vorbei – Ein Abenteuer wartet noch auf uns: Die Sommeruniversität in Saint Malo!

 

Europäischen Freiwilligen Eva Plenk und Laura Kurz

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