{"id":5076,"date":"2016-09-20T12:43:50","date_gmt":"2016-09-20T10:43:50","guid":{"rendered":"https:\/\/youngcaritas.eu\/fluchtlinge-mitnehmen-im-ruhrbistum\/"},"modified":"2016-09-20T12:43:50","modified_gmt":"2016-09-20T10:43:50","slug":"fluchtlinge-mitnehmen-im-ruhrbistum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/fluchtlinge-mitnehmen-im-ruhrbistum\/","title":{"rendered":"\u201eFl\u00fcchtlinge mitnehmen\u201c im Ruhrbistum"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sich unkompliziert und wirkungsvoll f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge engagieren: Das Projekt \u201eFl\u00fcchtlinge mitnehmen\u201c im Ruhrbistum.<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/A.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-817 size-full\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/A.jpg\" width=\"981\" height=\"447\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/A.jpg 981w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/A-300x137.jpg 300w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/A-768x350.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 981px) 100vw, 981px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Es waren nur zwei Haltestellen, zu einem Gespr\u00e4ch kam es nicht. Trotzdem hat Tobias die Begegnung in guter Erinnerung. Es war das erste Mal, dass er einen Gefl\u00fcchteten mit seinem Semesterticket kostenlos in der S-Bahn mitnehmen konnte. F\u00fcr ihn bedeutete es wenig Aufwand, f\u00fcr den Gefl\u00fcchteten war es ein hilfreicher Beitrag zu mehr Mobilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Schon seit \u00fcber einem Jahr ist das Projekt \u201eFl\u00fcchtlinge mitnehmen\u201c Teil von Tobias Nitschkes Alltag. Damals hatte eine Freundin des Bochumer Studenten \u00fcber Facebook von dem Projekt erfahren und einfach ein paar der Buttons im Fachschaftsraum der Altphilologie ausgelegt. Damit war schnell das Interesse der Anderen an der Aktion geweckt. Seither hat Tobias den Button immer dabei, er hat ihn am Rucksack befestigt, wo er nicht st\u00f6rt, aber trotzdem gut gesehen werden kann.<\/p>\n<p>Anfangs hat er sich schon gefragt, ob das wohl klappt oder nicht. Obwohl er in der N\u00e4he einer Erstaufnahmestelle wohnt, wurde er erst nach mehreren Monaten zum ersten Mal in der Bahn von zwei jungen M\u00e4nnern angesprochen. Sie fragten ihn auf Englisch, ob er einen von ihnen mitnehmen kann bis zum Hauptbahnhof. Auf beiden Seiten lag Nervosit\u00e4t in der Luft. Die zwei jungen M\u00e4nner haben ihn sehr freundlich angesprochen und sich ebenso freundlich bedankt und verabschiedet. Auch wenn es eine Weile gedauert hat, bis er erstmals jemanden wirklich mitnehmen konnte, ist ihm aufgefallen, dass er schon gezielt von Gefl\u00fcchteten angesprochen und nach dem Weg gefragt wurde. Das f\u00fchrt er auf den Button zur\u00fcck. Der Button wird inzwischen erkannt und die Gefl\u00fcchteten wissen, dass sie dort auf hilfsbereite Menschen treffen. Tobias findet das Projekt durchweg positiv und auch viele in seinem Freundeskreis tragen die Buttons. Es ist kein gro\u00dfer Aufwand und man kann dadurch ganz einfach im Alltag einen kleinen Beitrag zur Unterst\u00fctzung gefl\u00fcchteter Menschen leisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beim Projekt \u201eFl\u00fcchtlinge mitnehmen\u201c kann jeder mitmachen, der ein Ticket hat, mit dem er zu bestimmten Zeiten eine weitere Person kostenfrei mitnehmen kann, wie zum Beispiel bei den Semestertickets der Studierenden in NRW. Man tr\u00e4gt einfach den blauen Button und gibt sich so an Bahnh\u00f6fen, Bushaltestellen und so weiter f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge zu erkennen. Aktuell bekommt man den Button in Duisburg, Essen, Bochum und K\u00f6ln.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fluechtlinge-mitnehmen.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.fluechtlinge-mitnehmen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sich unkompliziert und wirkungsvoll f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge engagieren: Das Projekt \u201eFl\u00fcchtlinge mitnehmen\u201c im Ruhrbistum. 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