{"id":5143,"date":"2017-09-18T11:29:54","date_gmt":"2017-09-18T09:29:54","guid":{"rendered":"https:\/\/youngcaritas.eu\/singen-trommeln-feiern-st-malo-2017\/"},"modified":"2017-09-18T11:29:54","modified_gmt":"2017-09-18T09:29:54","slug":"singen-trommeln-feiern-st-malo-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/singen-trommeln-feiern-st-malo-2017\/","title":{"rendered":"Singen, trommeln, feiern &#8211; St. Malo 2017"},"content":{"rendered":"<p>Allen Versp\u00e4tungen und zur\u00fcckgelassenen Koffern zum Trotz war es am 23. August endlich so weit.<br \/>\n(Fast) P\u00fcnktlich um 17:00 stiegen wir in Wien-Schwechat in den Flieger, der uns nach Frankreich bringen sollte. Als wir nach nervenaufreibenden zwei Stunden in Paris endlich wieder festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen hatten, waren wir m\u00fcde, hungrig, aber haupts\u00e4chlich unglaublich gespannt, was uns die n\u00e4chsten vier Tage erwarten w\u00fcrde.<\/p>\n<h3>Mitten in Paris Leute treffen die man kennt!<\/h3>\n<p>Als wir dann nach einer weiteren Stunde im Zug endlich unsere Zimmer im Hostel beziehen konnten, konnten wir selbstverst\u00e4ndlich nicht sofort in unsere Betten fallen, schlie\u00dflich sind wir doch in Paris! Der urspr\u00fcnglich geplante Trip zum Eiffelturm wurde jedoch schnell gegen gem\u00fctliches Zusammensitzen eingetauscht, da Andi ja nicht Andi w\u00e4re, wenn er nicht selbst in einem Hostel mitten in Paris Leute kennen w\u00fcrde. In diesem Fall eben die Delegation aus Luxemburg. Aus einer Stunde wurde 2:00, aber schlafen konnte man ja eh morgen im Bus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_19.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1861\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_19-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_19-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_19-300x225.jpg 300w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_19-768x576.jpg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_19.jpg 1296w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einer viel zu kurzen Nacht und einer viel zu langen Busfahrt, wurden in St. Malo sofort die Zelte bezogen und dann ging es auch schon mit der Er\u00f6ffnungsfeier los, bei der viele Reden geschwungen wurden und wir in den Genuss eines Improtheaters kamen. Als alle der fast 800 Teilnehmer ausgiebig begr\u00fc\u00dft waren, stand auch schon der n\u00e4chste Punkt auf dem Programm. Alle pilgerten wieder zur\u00fcck in ihre Zeltd\u00f6rfer und fanden sich dort in den Fraternit\u00e9s zusammen.<\/p>\n<h3>Was sind Fraternit\u00e9s?<\/h3>\n<p>Was Fraternit\u00e9s sind? Die Grundidee hinter Fraternit\u00e9s war, dass es sich schwierig gestalten k\u00f6nnte, seine Erfahrungen und Emotionen, die sich den ganzen Tag \u00fcber aufstauen, mit allen Teilnehmern zu teilen. Deswegen wurden wir innerhalb der Zeltd\u00f6rfer in kleinere Gruppen \u00e1 circa zehn Personen eingeteilt, in denen wir uns gegenseitig besser austauschen und kennenlernen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_44.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1862\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_44-1024x771.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"632\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_44-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_44-300x226.jpg 300w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_44-768x578.jpg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_44.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem alle Fragen, die wir uns untereinander stellen sollten, beantwortet und alle organisatorischen Dinge gekl\u00e4rt waren, war es Zeit f\u00fcrs Abendessen und danach ging auch schon der interkulturelle Abend los, bei dem Delegationen verschiedenster L\u00e4nder Gelegenheit hatten, uns ihre Herkunft durch Theater, Musik und T\u00e4nze n\u00e4her zu bringen.<\/p>\n<h3>Muslimische und christliche Gottesdienste<\/h3>\n<p>Mindestens gleich schnell wie der Donnerstag verging auch der Freitag. Los ging es mehr oder weniger p\u00fcnktlich um 9:30 mit den ersten Workshops zu verschiedensten Themen <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/youngcaritas.eu\/videos\/502503576770882\/\">(mehr dazu im Videotagebuch auf Facebook)<\/a>, die bis zum Mittagessen dauerten. Danach war jedem selbst \u00fcberlassen, wie er den Nachmittag verbringen wollte. Viele entschieden sich dazu, ihren kulturellen Horizont zu erweitern und an den muslimischen und christlichen Gottesdiensten, andere gingen an den Strand oder erkundeten die Innenstadt. Am Abend wurde noch in den Fraternit\u00e9s \u00fcber den Tag geredet und im gro\u00dfen Zelt bei der CaritasFM-Party gefeiert.<br \/>\nKaum angekommen war auch schon der letzte Tag in St. Malo da. Vormittags standen wieder Workshops auf dem Programm und nach dem Mittagessen und etwas Freizeit am Nachmittag wurden wir in Busse eingeteilt und fuhren in die Stadt.<\/p>\n<h3>800 Menschen zogen trommelnd \u00fcber die Festung<\/h3>\n<p>Als gr\u00f6\u00dfer H\u00f6hepunkt der Reise zogen nun fast 800 Menschen von der ganzen Welt mit Trommeln, anderen Instrumenten und Bannern durch die Stadt und \u00fcber die Festung. Die Stimmung der Parade war unbeschreiblich. Stundenlang wurde getrommelt, gesungen und gefeiert, v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von Herkunft oder Religion. Das Ziel war die Kathedrale der Stadt, in der am Abend ein Round Table stattfand, bei dem Menschen verschiedenster Hintergr\u00fcnde der M\u00f6glichkeit gegeben wurde, vor den Teilnehmern der Universit\u00e9 D\u2018ete \u00fcber Themen wie Religion und Spiritualit\u00e4t zu sprechen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4t am Abend machten wir uns gemeinsam mit unseren Franternit\u00e9s wieder mit Gesang (Was w\u00e4re ein interkultureller Austausch ohne &#8220;I am from Austria&#8221; und &#8220;F\u00fcrstenfeld&#8221;?) und interessanten Gespr\u00e4chsthemen am Strand entlang auf den Weg zur\u00fcck zum Gel\u00e4nde, wo alle den Abend noch gem\u00fctlich am Lagerfeuer ausklingen lie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Was isst man im Libanon zum Fr\u00fchst\u00fcck?<\/h3>\n<p>Schneller als es uns lieb war, war auch schon Sonntag. Zeit um sich von den Leuten zu<br \/>\nverabschieden, die man in den letzten Tagen doch so ins Herz geschlossen hatte. Nach einer Abschiedszeremonie mit Film und Theater und einem Mittagessen, bei dem man sich ausgiebig \u00fcber Essgewohnheiten in seinen Heimatl\u00e4ndern austauschte (Woher sollte man auch sonst wissen, was man im Libanon zum Fr\u00fchst\u00fcck isst?), war auch schon der gef\u00fcrchtete Abschied gekommen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_74.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1863\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_74-1024x751.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"616\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_74-1024x751.jpg 1024w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_74-300x220.jpg 300w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_74-768x563.jpg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170827_Sant_Malo_74.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir stiegen wieder in unsere Busse und Z\u00fcge, die Leute in die verschiedensten Pl\u00e4tze in Frankreich zur\u00fcckbrachten, von denen alle gekommen waren und fuhren wieder f\u00fcnf Stunden retour.<\/p>\n<h3>Endlich am Eiffelturm!<\/h3>\n<p>Endlich wieder in Paris angekommen und frisch geduscht, hatten wir nun endlich Zeit, um uns auf den Weg zum Eiffelturm zu machen. Nach einem einst\u00fcndigen Fu\u00dfmarsch quer durch Paris erreichten wir dann auch unser Ziel, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/youngCaritas.at\/videos\/10159393673120338\/\">wie man unschwer im letzten Eintrag vom Videotagebuch erkennen konnte<\/a>, was auch prompt f\u00fcr zahllose Selfies genutzt wurde.<\/p>\n<p>Mit vollen Speicherkarten und dem Vorsatz, uns m\u00f6glichst bald wieder mit unseren neuen Bekanntschaften zu treffen, setzten wir uns am Montag dann wieder in das Flugzeug nach Wien.<br \/>\nAbschlie\u00dfend kann man nur sagen: Was f\u00fcr eine unglaubliche Reise \u2026<\/p>\n<p>Auch jetzt, zwei Wochen sp\u00e4ter, als ich diesen Eintrag schreibe, steigt mir noch die G\u00e4nsehaut auf, wenn ich an die Parade und die vielen wunderbaren Menschen denke, die wir getroffen haben.<\/p>\n<p>St. Malo, wir kommen wieder!<\/p>\n<p>Anna Fresner, \u00d6sterreich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allen Versp\u00e4tungen und zur\u00fcckgelassenen Koffern zum Trotz war es am 23. 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