{"id":5302,"date":"2019-06-28T16:37:32","date_gmt":"2019-06-28T14:37:32","guid":{"rendered":"https:\/\/youngcaritas.eu\/der-raum-ist-klein-action-meeting-2019\/"},"modified":"2019-06-28T16:37:32","modified_gmt":"2019-06-28T14:37:32","slug":"der-raum-ist-klein-action-meeting-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/der-raum-ist-klein-action-meeting-2019\/","title":{"rendered":"Der Raum ist klein&#8230; &#8211; Action-Meeting 2019"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Projekt \u201e4days4future\u201c &#8211; YoungCaritas in Europe<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Author: Hannah D., <\/em><em>youngCaritas Vienna<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_4113\" aria-describedby=\"caption-attachment-4113\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4113 size-medium\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_ilb-27-300x146.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"146\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_ilb-27-300x146.jpg 300w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_ilb-27-768x373.jpg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_ilb-27-1024x498.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4113\" class=\"wp-caption-text\">Das kleine und altmodische Wohnzimmer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Raum ist klein, warm und etwas stickig, altmodische M\u00f6bel mit abgetragenen \u00dcberz\u00fcgen s\u00e4umen die mit Holz best\u00fcckten W\u00e4nde. Durch die drei Fenster str\u00f6mt Licht, der Blick f\u00e4llt durch sie auf die hell- und dunkelgr\u00fcnen Baumwipfel des Schwarzwaldes. Eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 29 Jahren sitzen im Kreis um einen kleinen Tisch, in Gespr\u00e4ch vertieft. Wie ein Ball in einem Spiel sausen W\u00f6rter und S\u00e4tze, Fragen und Antworten zwischen der kleinen Kongregation hin und her, manchmal auf Deutsch, manchmal auf Franz\u00f6sisch oder Englisch, ab und an durch eine junge Dolmetscherin unterbrochen. So viele verschiedene Gesichter, Sprachen, Ideen- Was bringt sie zusammen?<\/p>\n<p>Die Antwort lautet: der gemeinsame Wille, etwas zu ver\u00e4ndern und wohl auch die Hoffnung auf eine Zukunft. EINE Zukunft. Das klingt so \u2026 ungewiss. Wie wir wissen, ist es das auch, denn wer versichert uns, dass wir in turbulenten Zeiten wie diesen \u00fcberhaupt eine Zukunft haben werden? Und wenn wir eine h\u00e4tten\u00a0\u2013 was w\u00e4re es dann f\u00fcr eine? Mit diesen und vielen weiteren Fragen besch\u00e4ftigen sich die Jugendlichen, die von der \u201eyoungcaritas\u201c, dem Nachwuchsprojekt der bekannten Hilfsorganisation, aus der Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Italien, \u00d6sterreich und den verschiedensten Regionen Deutschlands an diesen wohl als entlegen zu bezeichnenden Ort\u00a0\u2013 Lenzkirch im Schwarzwald\u00a0\u2013 entsandt wurden. Hier erwarten die 39 Personen im Rahmen der \u201e4 days for future\u201c eine breite Palette an verschiedensten M\u00f6glichkeiten, sich \u00fcber Ideen zu Themen wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Solidarit\u00e4t auszutauschen und gemeinsam auch erste Initiativen zu ergreifen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4114\" aria-describedby=\"caption-attachment-4114\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4114 size-large\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-20-1024x691.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-20-1024x691.jpg 1024w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-20-300x203.jpg 300w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-20-768x519.jpg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-20-120x80.jpg 120w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4114\" class=\"wp-caption-text\">Unsere lustige und aktive Gruppe!<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was mit ein paar Kennenlern-Spielen unter Fremden beginnt, entwickelt sich bald zu einer kleinen Gemeinschaft\u00a0\u2013 nicht nur die sprachlichen Barrieren, sondern auch die erste Zur\u00fcckhaltung werden bald abgeworfen, der Wille zum Kennenlernen und zum Austausch sind von vornherein deutlich zu sp\u00fcren. Am Freitag, dem Tag nach der Ankunft, geht das eigentliche Programm los: Neben dem gemeinsamen Kochen steht auch die Organisation von Arbeits- und Projektgruppen, die sich je nach Interesse f\u00fcr verschiedene Themen und Fragestellungen zusammenfinden, am Programm. An Eigeninitiative und Vielfalt fehlt es dabei nicht: von einem interaktiven Kurs zum Thema \u201eNachhaltige und nat\u00fcrliche Kosmetik und K\u00f6rperpflege\u201c bis hin zum Thema des Umgangs der EU mit den Folgen des Klimawandels ist alles dabei. Das verstaubte Selbstversorgerhaus sprudelt f\u00f6rmlich vor angeregten Konversationen. Angenehm ist, dass es zur Abwechslung einmal nicht nur um die \u201eKlimakatastrophe\u201c, Vorw\u00fcrfe und Pessimismus, sondern vor allem um Zuversicht und positive L\u00f6sungsans\u00e4tze geht. Jeder einzelne scheint eine besondere Information, Erfahrung oder Idee teilen zu k\u00f6nnen, die als \u00dcberraschung und Bereicherung zum Wissensstand der Gemeinschaft beitr\u00e4gt. Es ist auch sehr motivierend, mit anderen \u00fcber ihre Eigeninitiativen zu sprechen. Im folgenden Absatz habe ich versucht, die wichtigsten und interessantesten Informationen und Erkenntnisse der 4 kurzen Tage zusammenzufassen:<\/p>\n<h3><strong>Thema: klimaschonendes Reisen<\/strong><\/h3>\n<p>Wir kennen das Bed\u00fcrfnis wohl alle\u00a0\u2013 einfach wegzuwollen. Weg aus dem Alltag, weg aus der Arbeit, weg aus der gewohnten Umgebung. Das Problem: zu wenig Urlaubstage! Da liegt es nahe, dass sich viele einem intensiven Erholungsprogramm unterwerfen und ins Ausland fliegen, um sich auf die K\u00fcrze mit allem m\u00f6glichen materiellen Luxus verw\u00f6hnen zu lassen. Das klingt zwar zun\u00e4chst nicht \u00fcbel, belastet aber die Umwelt fast so sehr wie die Geldtasche. Auch f\u00fcr den Menschen ist es nicht unbedingt gut- ist es w\u00e4hrend eines All-inklusive-Spanienurlaubes mit Ganztagsprogramm und pers\u00f6nlichem Animator denn \u00fcberhaupt m\u00f6glich, abzuschalten und sich einfach mal zu entspannen? Das es wesentlich kosteng\u00fcnstigere und interessantere Alternativen zu einem Kurzurlaub gibt, zeigen die Gespr\u00e4che, die ich mit den beiden Weltenbummlerinnen Jasmin E. und Elena H. f\u00fchrte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4119\" aria-describedby=\"caption-attachment-4119\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4119 size-medium\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Dario_parking-4-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Dario_parking-4-300x200.jpeg 300w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Dario_parking-4-768x512.jpeg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Dario_parking-4-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Dario_parking-4-120x80.jpeg 120w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4119\" class=\"wp-caption-text\">Elena H.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Elena H. aus der Schweiz hat ihre Ferien sinnvoll verbracht: sie reiste mit dem Zug f\u00fcr einen Monat durch Europa und besuchte insgesamt 7 L\u00e4nder. Ihr \u201eInterrail\u201c- Ticket erm\u00f6glichte es ihr, innerhalb von 30 Tagen 10 Mal mit dem Zug zu fahren, was eine vergleichsweise kosteng\u00fcnstige und flexible Reisem\u00f6glichkeit darstellt. W\u00e4hrend ihrer Reise \u00fcbernachtete Elena meist in Hostels, versuchte es aber auch einmal mit der \u201ecouchsurfing\u201c-App in Wien. \u00dcber diese App k\u00f6nnen Touristen, die in einer Stadt nach einer kosteng\u00fcnstigen Unterkunft suchen, gastfreundliche Einheimische finden, die sie in ihrer Privatwohnung \u201ehosten\u201c. Dies ist eine gute M\u00f6glichkeit, Geld zu sparen, neue Menschen kennenzulernen und sich auch etwas in das Leben der Einheimischen einzuf\u00fchlen. Einen realistischen Einblick in das Stadtleben hinter den Touristenattraktionen lieferten Elena auch sogenannte \u201eFree walking tours\u201c. Diese von Einheimischen inoffiziell gef\u00fchrten Stadttouren sind nicht nur sehr kosteng\u00fcnstig, sondern auch viel pers\u00f6nlicher und interessanter als die herk\u00f6mmlichen Bustouren und erm\u00f6glichen es, die Metropole durch die Augen der Einwohner zu sehen.<\/p>\n<p>Ob sie die mehrst\u00fcndigen Zugfahrten gest\u00f6rt h\u00e4tten? \u201eGanz und gar nicht. Zugfahren ist mir auf jeden Fall lieber als fast jede andere Reiseart. Man bekommt ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Route und die L\u00e4nge der Strecke, die man gefahren ist, die Umgebung kommt einem viel realer vor. Das Zugfahren hat mir auch die M\u00f6glichkeit gegeben, die l\u00e4ndlichen Regionen der L\u00e4nder zu sehen- besichtigt habe ich ja fast immer nur die St\u00e4dte!\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_4123\" aria-describedby=\"caption-attachment-4123\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4123 size-medium\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-3-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-3-200x300.jpg 200w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-3-768x1152.jpg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-3-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4123\" class=\"wp-caption-text\">Jasmin E.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dass klimaschonendes und kosteng\u00fcnstiges Reisen auch au\u00dferhalb Europas m\u00f6glich ist, bewies Jasmin E. aus Wien. Sie flog nach Mittelamerika, wo sie f\u00fcr ein halbes Jahr zwischen den Staaten Panama, Costa Rica, Guatemala und Honduras pendelte. Ihren Unterhalt verdiente sie sich dabei als Hilfsarbeiterin in lokalen Hostels und kleinen Gastst\u00e4tten. Dort durfte sie, als Gegenleistung f\u00fcr ihre Mithilfe im Betrieb, kostenlos essen und \u00fcbernachten- die Apps \u201eworkaway\u201c und \u201ehelpx.net\u201c, \u00fcber die sie im Rahmen der Berufsmesse BEST erfuhr, halfen ihr dabei, die besten Ausschreibungen zu finden. Die Apps selber bewertet sie als sehr empfehlenswert, man m\u00fcsse sich nur daran gew\u00f6hnen, viele verschiedene Anbieter anzuschreiben, da die meisten sich nicht zur\u00fcckmelden w\u00fcrden. Ihren halbj\u00e4hrigen Aufenthalt in Mittelamerika empfindet Jasmin r\u00fcckblickend als gro\u00dfe Bereicherung, die durch einen Kurzurlaub nicht ersetzbar gewesen w\u00e4re. Sie habe zwar nicht ausschweifend, aber immerhin gut gelebt, an einem Tauch- und Sprachkurs teilgenommen sowie viel \u00fcber das wahre Leben der Einwohner und ihrer noch stark durch die Maya gepr\u00e4gte Kultur erfahren und miterlebt.<\/p>\n<p>Den Link zu ihrem Travel Blog findet ihr hier:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/whatsaboutalaska.tumblr.com\/\">https:\/\/whatsaboutalaska.tumblr.com\/<\/a><\/p>\n<h3><strong>Thema: nachhaltige und umweltschonenden K\u00f6rperpflege<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_4134\" aria-describedby=\"caption-attachment-4134\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4134 size-medium\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-40-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-40-200x300.jpg 200w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-40-768x1152.jpg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-40-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4134\" class=\"wp-caption-text\">Feryal tr\u00e4gt ihr Kaffee-Peeling auf Claudias Gesicht auf<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Feryale<\/strong>, eine Franz\u00f6sin, die bei der K\u00f6rperhygiene komplett auf nachhaltige und nat\u00fcrliche Alternativen umgestiegen ist, hat einen sehr interessanten Kurs zur Herstellung diverser Pflegeprodukte veranstaltet. Anhand verschiedener Pasten, Cremen und Peelings demonstrierte sie, wie einfach und effektiv Pflegeprodukte aus Hausmitteln wie Zitronen, Natriumcarbonat und Essig hergestellt werden k\u00f6nnen. Ein paar einfache Rezepte, Informationen und Links findet ihr hier:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Shampoo<\/strong>: hierzu gibt es online verschiedene Rezepte zu finden, Feryale verwendet eine Mischung aus Rhassoul (Lavaerde, einer Art tiefreinigende Heilerde), Bicarbonat (Natron) und nat\u00fcrlicher Seife (sehr zu empfehlen sind dabei die Marseiller oder Aleppo-Seife, da diese sehr nat\u00fcrlich sind).<br \/>\nDabei ist zu beachten, dass auch normale <strong>Seife<\/strong> zur Haarreinigung verwendet werden kann. Was die Vor- und Nachteile davon sind, k\u00f6nnt ihr hier nachlesen:<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Haarkur \/ Sp\u00fclung:<\/strong> Feryale verwendet als Sp\u00fclung f\u00fcr die Haare ein bisschen Kokosnuss\u00f6l, welches sie mit Karitebutter (auch bekannt als Sheabutter) vermischt.<\/li>\n<li><strong>Peeling und Pflege f\u00fcr die Haut:<\/strong> Wer hat in unserem Alter denn nicht mit Hautunreinheiten wie Pickel und Mitessern zu k\u00e4mpfen? Um diese mit nat\u00fcrlichen Mitteln zu bek\u00e4mpfen, l\u00e4sst sich ein einfaches Serum herstellen: einfach Zitronensaft mit Bikarbonat (Natron) vermischen und auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Empfehlenswert ist dabei auch das gr\u00fcndliche Einreiben und Einmassieren mit einer sauberen und unverwendeten Zahnb\u00fcrste!<br \/>\nBesonderer Tipp: das Kaffee-Peeling! Hierzu einfach die Kaffee-Bohnen-Reste aus der Maschine leicht anfeuchten, sanft auf die Haut auftragen und einreiben! Die Wirkung ist sehr beeindruckend!<\/li>\n<li><strong>Damenhygieneartikel: <\/strong>Ja, auch da gibt es eine gute und umweltfreundliche Alternative: die Menstruationstasse! Die k\u00f6nnt ihr lange verwenden- Bis ans Ende eurer Tage!<\/li>\n<li><strong>Hygiene im Haushalt:<\/strong> und f\u00fcr die ganz motivierten unter euch- die Marseiller und Aleppo-Seife l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich auch im Haushalt anwenden! Wie viele unn\u00f6tige chemische und umweltsch\u00e4digende Reinigungsmittel sie tats\u00e4chlich ersetzen kann, seht ihr in diesem Video:<\/li>\n<\/ul>\n<p>https:\/\/www.facebook.com\/brutnatureFR\/videos\/334360594128176\/<\/p>\n<h3><strong>Thema: Internetverbrauch<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_4117\" aria-describedby=\"caption-attachment-4117\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4117 size-medium\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-31-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-31-300x200.jpg 300w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-31-768x512.jpg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-31-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-31-120x80.jpg 120w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4117\" class=\"wp-caption-text\">Die &#8220;energy group&#8221; pr\u00e4sentiert ihre ersten Ergebnisse und Ideen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Einer der gr\u00f6\u00dften und wohl auch kompliziertesten Themen, die im Zuge des Projektes aufgearbeitet wurden, war das des Stromverbrauchs bei der Nutzung elektronischer Ger\u00e4te. Da die Arbeitsgruppe sich haupts\u00e4chlich aus im technischen Bereich unerfahrenen \u201eLaien\u201c zusammensetzte, waren wir sehr von dem Fachwissen einiger wenige angewiesen, die sich als Folge ihres Studiums (Automobiltechnik und Informatik) gut mit dem Stoffgebiet auskannten. Unser wichtigstes Ergebnis: Jeder Prozess braucht Strom!<\/p>\n<p>Um das verstehen zu k\u00f6nnen, machen wir zun\u00e4chst ein kleines Gedankenexperiment: Ihr sitzt auf einem Sofa, auf der euch gegen\u00fcberliegenden Seite des Raumes steht ein Korb mit f\u00fcnf Bananen. Ihr habt zwei M\u00f6glichkeiten, um die Bananen zum Sofa zu transportieren: F\u00fcnf Mal jeweils eine Banane zum Sofa zu tragen (5 Prozesse) oder den ganzen Korb auf einmal zu schnappen (1 Prozess). Aufwendiger ist nat\u00fcrlich die erste Variante. Dasselbe gilt auch f\u00fcr Prozesse, die auf einem Computer oder Handy ablaufen. Je mehr man den \u201eGrundzustand\u201c der Programme und Dokument ver\u00e4ndert (z.Bsp. durch \u00f6ffnen, schlie\u00dfen, bearbeiten oder l\u00f6schen), desto mehr Energie verbraucht man!<\/p>\n<figure id=\"attachment_4116\" aria-describedby=\"caption-attachment-4116\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4116 size-medium\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-29-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-29-200x300.jpg 200w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-29-768x1152.jpg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190614_Moritz-29-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4116\" class=\"wp-caption-text\">Hanna D., die Autorin dieses Artikels<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aber Achtung! Die Aufbewahrung von Dateien, Fotos, Dokumenten etc, die bereits heruntergeladen wurden und im geschlossenen Zustand gespeichert sind, kostet KEINEN Strom, solange ihr Zustand nicht aktiv von au\u00dfen ge\u00e4ndert wird.<\/p>\n<p>Was wir uns aus dieser Schlussfolgerung f\u00fcr den Alltag mitnehmen k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Downloaden und Verarbeiten von Daten bestm\u00f6glich vermeiden (Nur Emails, Nachrichten, Newsletter, etc. \u00f6ffnen, die man wirklich braucht)<\/li>\n<li>Unn\u00f6tige Zusendungen wie Werbemails und Newsletter canceln, da jede gesendete Email ein energieaufwendiger Prozess ist (Daf\u00fcr ist auch die Verwendung der App \u201ecleanfox\u201c sehr zu empfehlen)<\/li>\n<li>Nur diejenigen Dokumente und Programme laufen lassen, die man wirklich braucht (unn\u00f6tige Hintergrundprozesse vermeiden)<\/li>\n<li>Nur so viele Bilder downloaden und versenden, wie unbedingt n\u00f6tig, da das Komprimieren der Daten sehr energieaufwendig ist. (Snapchat und Instagram sind also alles andere als klimaschonend)<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Thema: Umwelt in der K\u00fcche<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_4129\" aria-describedby=\"caption-attachment-4129\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4129 size-medium\" src=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-31-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-31-300x200.jpg 300w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-31-768x512.jpg 768w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-31-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/youngcaritas.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190615_Moritz-31-120x80.jpg 120w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4129\" class=\"wp-caption-text\">K\u00fcchenstimmung<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie wohl die meisten bereits aus der Zeitung wissen, verschwenden wir jedes Jahr Millionen Tonnen Lebensmittel, w\u00e4hrend in anderen L\u00e4ndern Kinder hungern. Was im Gro\u00dfen wie ein un\u00fcberschaubares und un\u00fcberwindbares Problem aussieht, l\u00e4sst sich aber im Kleinen gut bek\u00e4mpfen. Neben einem bewussteren Umgang mit Essen gibt es inzwischen n\u00e4mlich auch schon Apps, die es uns erleichtern, gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen. Dazu z\u00e4hlen bespielsweise \u201cEtepetete\u201d, \u201cScan me\u201d, \u201eToxfox\u201c oder \u201cToo good to go\u201d. Mit ihrer Hilfe ist es m\u00f6glich, Lebensmittel zu kaufen und zu verwerten, die ansonsten in der M\u00fclltonne gelandet w\u00e4ren. Auch der Umstieg auf Bio-Lebensmittel wird zunehmend leicht und kosteng\u00fcnstig- dabei besteht die Herausforderung vor allem darin, nat\u00fcrlich \u201eunperfekte\u201c Lebensmittel in ihrem Aussehen zu akzeptieren. Der Geschmack spricht f\u00fcr sich!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich hoffe sehr, dass die Tipps euch weiterhelfen und auf den Geschmack bringen, was die Teilnahme an zuk\u00fcnftigen Events der youngcaritas betrifft. Jeder neue Mensch und jede neue Idee ist eine Bereicherung!<\/p>\n<p>~ Hannah D.<br \/>\nyoungcaritas Wien<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projekt \u201e4days4future\u201c &#8211; YoungCaritas in Europe Author: Hannah D., youngCaritas Vienna Der Raum ist klein, warm und etwas stickig, altmodische<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":6010,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[55,43],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5302"}],"collection":[{"href":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5302"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5302\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6010"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5302"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5302"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/youngcaritas.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5302"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}