Bericht von Ghyslain Ndikumana, Young Caritas Essonne

Bericht von Ghyslain Ndikumana, Young Caritas Essonne

“Ich bin, wie ein Mitglied des Teams Young Caritas Essonne, freiwillig an dem Secours Catholique seit September 2015. Wir haben mehrere Aktionen der Solidarität. Zum Beispiel die Verteilung von Getränken an Personen ohne festen Wohnsitz, die Solidaritätshandlungen in Slumsiedlungen jeden Mittwoch Abend, sowie unsere Anwesenheit in der Präfektur von Evry an 2 Montagen im Monat bei den Migranten, welche auf die Regelung ihres Aufenthaltsdokuments warten. Wir haben auch pünktlichere Handlungen, nach besonderen Angelegenheiten.
Bei den Begegnungen mit den Personen ist der Austausch mitten in unserer Handlung. Dank der Diskussion spürt man, dass das Vertrauen wächst und das ist eine große Zufriedenstellung. Manche sind überrascht, wenn man Kaffee kostenlos anbietet, aber wir machen es sowieso. Schon bei meinem Aufenthalt in Algerien, habe ich mich für die Begleitung der Migranten engagiert. Das Thema Migranten ist ein Thema, das mit mir gut zuspricht,  weil ich dort helfen kann wo ich ein wenig Hilfeleistung erbringen kann. Wir handeln da, wo die Regierung weniger oder gar nicht handelt. Mein Engagement bereichert mich viel, weil ich vielen Personen begegne, die sehr verschieden sind. Ich spüre, dass das meine Persönlichkeit konstruiert und mir eine bestimmte Balance im Leben gibt. Jugendlicher seiend, ermöglicht das mir, mich anzupassen, indem ich Sachen anbiete, anstatt zu warten. Jede Situation ist kompliziert, weil man die Person nicht kennt, die wir ansprechen oder auf die man zugeht. Aber die Diskussion ermöglicht es, den Alltag der Personen zu verstehen. Das alles geht nach dem Willen der Ehrenamtlichen, jeden kennenzulernen und die Sachen verstehen. Diskutierend, mache ich mir klar, dass das, was wir machen, sicherlich Dinge, die jenseits unserer Erwartungen sind, vollbringt, was uns schlussendlich zum Erstaunen bringt. Und vor allem, dass wir noch mehr ein Team bilden, wenn die anderen Menschen von Young Caritas hinzukommen. Mit den am meisten fragilen solidarisch seiend, bilden wir eine kleine Familie.
In Frankreich finde ich, dass ein großer Teil von den Einwohnern eher gegen die Aufnahme der Personen die Zuflucht suchen ist, aber die Verwaltung ist geschlossen. Es gibt viele Berechnungen, die gemacht werden. Aber es gibt auch Initiativen, die geschaffen werden, um die Personen aufzunehmen. Ich sagte, dass an die Frage zugleich mit Menschlichkeit und Sorge herangegangen wird. Wenn ich Personen an der Präfektur am Vorabend mit ihren Kindern ankommen und in nachts in der Kälte stehe sehe, sage ich mir, dass man die Sachen auch anders machen könnte.”

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